Fremdleistungen besser einschätzen

Brückner Maschinenbau GmbH & Co. KG, Siegsdorf

2016 – Muss eine exakte Kalkulation von Fertigungsleistungen ausschließlich den Fertigern vorbehalten sein? Wohl kaum, denn mindestens genauso ist auch der Abnehmer von Fertigungsleistungen daran interessiert. Um den Fertigungsaufwand ihrer Lieferanten besser einschätzen bzw. nachvollziehen zu können, stellten sich die Einkäufer und Kalkulatoren von Brückner folgende Fragen:

  • Wie sieht in der mechanischen Fertigung, speziell in der Zerspannung, eine Kalkulation für bestimmte Fremdleistungen aus?
  • Wie schlüsseln sich die Kostenanteile im Sinne des Cost-Breakdown auf?
  • Welche Kostenarten sind für die Preisfindung ausschlaggebend?
  • Wo verbergen sich Einsparungspotenziale?

Hierzu sollte die Software über die notwendige Funktionalität, Flexibilität und Aktualität verfügen. Sie sollte dem Anwender eine absolute Nachvollziehbarkeit der exakten Kalkulationsergebnisse bieten. Das Einpflegen neuer Maschinen, Werkzeuge und Bearbeitungsverfahren sowie zu beachtender kaufmännischer Faktoren, wie Stundensätze, in das System dient der längerfristigen Investitions- und Planungssicherheit.

„Wenn wir in der Vergangenheit ein Angebot vom Lieferanten bekamen, mussten wir den dahinterstehenden Fertigungsaufwand mehr oder weniger glauben. Denn wir konnten nicht eindeutig nachvollziehen, welche Zeiten beispielsweise für das Fräsen einer anspruchsvollen Welle anfallen“, berichtet Dipl.-Ing. (FH) Franz Kamml, Manager Calculation – Purchase Controlling im Hause Brückner.
 

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